Dieser Operator arbeitet mit einer einstellbaren Anzahl
von
Bruchstellen zwischen 1 und (maximal) der Länge
des Kindgenoms
.
Es werden dann per Zufall
voneinander verschiedene
Sollbruchstellen innerhalb der Länge des Genoms ermittelt.
An jeder Bruchstelle wird auf das Genom des jeweils nächsten
Elternteils übergesprungen, um dessen Gene an das Kindgenom
weiterzugeben.
Als einfachste Form dieses Operators ist der 1-Point Crossover in der
Literatur schon eingehend untersucht worden. Ein Ergebnis dieser
Untersuchungen ist die Bestätigung der von Holland und Goldberg
aufgestellten Theorie, dass der 1-Point Crossover Problemstellungen
mit eng gekoppelten Building-Blocks bevorzugt. In solchen Fällen
wurde durch Goldberg et al. 1991 empirisch nachgewiesen, dass Genetische
Algorithmen Testprobleme mit diesem Kreuzungsoperator in einer Zeit
proportional zu
gelöst haben, mit
der Länge des
Genoms [24]5.2.