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Gefundene Konformationen

Wie auf den ersten Blick zu erkennen ist, sind die mit pyramidalen GAen gefundenen Molekülkonformationen weit besser als alle in Kapitel 5 analysierten Parameterkonfigurationen mit einfachen Populationen. Zur Erinnerung: Populationen mit 5000 Individuen fanden durchschnittlich bestenfalls Konformationen bei 14,44 $\frac{kcal}{mol}$, eine Extrapolation für Populationen von 100000 Individuen ergab 8,03 $\frac{kcal}{mol}$. Im Gegensatz dazu finden im Durchschnitt die PGA-20 Konfigurationen Energiewerte bei 2,56 $\frac{kcal}{mol}$, die PGA-60 Konfigurationen sogar bei 1,95 $\frac{kcal}{mol}$.

Als Entscheidungskriterium, ob eine Molekülkonformation mit dem bekannten Optimum identisch ist, kann der Root-Mean-Square (RMS) Wert9.4 herangezogen werden. Nach F. Herrmann [30] ist die Äquivalenz zweier Moleküle bei einem RMS-Wert $\le$ 0,2 gegeben. Die PGA-20 Konfiguration (Tab. 6.2) erfüllt dieses Kriterium in 12 von 20 Läufen. Noch besser ist die PGA-60 Konfiguration: In 11 von 12 Läufen wurde das Optimum gefunden, wobei Lauf Nr. 11 zwar nicht das globale Minimum finden konnte, jedoch ein besseres Ergebnis produzierte (3.51972 $\frac{kcal}{mol}$) als das vor Beginn der Untersuchung bekannte Minimum bei 4,277345 $\frac{kcal}{mol}$. Dies bedeutet eine Erfolgsquote von ca. 60% für die PGA-20 Konfiguration und von ca. 92% für die PGA-60 Konfiguration.


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2001-07-08