jedes einzelnen Individuums und dessen Relation zur
Gesamtpopulation durch die Skalierung ergibt sich für jedes Individuum
eine bestimmte Fortpflanzungswahrscheinlichkeit. Diese bestimmt
im Allgemeinen die ungefähre Anzahl der produzierten Nachkommen und
somit die Weitergabe des jeweiligen Genoms.
Ist die Selektion von Eltern einzig und allein von deren Fitness abhängig und werden nur die besten Individuen für die Fortpflanzung in Betracht gezogen, so wird dies als harte Selektion bezeichnet. Im Gegensatz dazu steht die weiche Selektion, welche auch weniger fitten Individuen eine Reproduktionschance gibt [27].
Mit der Selektion verbunden ist der Begriff selection
noise. Dieser beschreibt den nichtdeterministischen Anteil des
Selektionsoperators, welcher den Verlust von ansonsten fitten
Individuen für den Reproduktionsprozess nach sich zieht. Ein gutes Maß
für dieses Rauschen ist die Varianz der Anzahl von kreierten Instanzen
einer Lösung
nach der Anwendung des Selektionsoperators; wobei
irgendein Punkt im Suchraum darstellt, der vor der Selektion in
der Population vorhanden ist.